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EXPO REAL 2017Deloitte-Experten geben Einblicke in Trends der Immobilien- und Baubranche

München (ots) – Deloitte ist vom 4. bis 6. Oktober 2017 auf der EXPO REAL in München vertreten. Am Stand 101 in Halle B2 haben Messebesucher die Gelegenheit, sich sowohl über aktuelle Entwicklungen und Trends der Branche in Deutschland und Europa wie die Blockchain-Technologie oder Robotic Process Automation zu informieren als auch selbst Trends zu setzen: Das Deloitte-Expertenbarometer fordert das Fachpublikum zum zehnten Mal dazu auf, täglich über aktuelle Hot Topics der Immobilienwirtschaft abzustimmen und über sie zu diskutieren. Darüber hinaus stehen die Experten von Deloitte Real Estate & Construction aus Deutschland und der EMEA-Region für Interviews und Gespräche zu Themen wie Innovationsstrategien und -management, Entwicklung der europäischen Baubranche oder Investmentmarkt gerne zur Verfügung.

„Auf der diesjährigen EXPO REAL werden die Deloitte-Experten u.a. die Ergebnisse des aktuellen EPRA (European Public Real Estate Association) Survey 2016/17 vorstellen. Zudem werden wir die Highlights aus dem Property Index – Overview of European Residential Markets und der Studie European Powers of Construction präsentieren. Unser Expertenbarometer fokussiert sich u.a. auf die Themen Investment, Future of Mobility, Digitalisierung, innovative Produkte und PropTech-Unternehmen“, so Michael Müller, Partner und Leiter Real Estate & Construction bei Deloitte.

Folgende Aspekte werden auf der EXPO REAL 2017 im Expertenbarometer diskutiert:

1.      Investment
2.      Future of Mobility - Smart Cities
3.      Makroökonomische Entwicklung
4.      Innovation, Digitalisierung und Proptechs 

Die Umfrageergebnisse erscheinen jeweils am folgenden Tag an unserem Messestand.

Deloitte veranstaltet zum Thema EPRA Annual Report Survey 2016/17 – European Companies Right on Target am 4. Oktober um 13.30 Uhr einen Workshop (Halle B2, Raum B22, 1. Etage) mit den Deloitte-Experten Michael Müller und André Mathew, sowie Vertretern der EPRA. Hier erhalten Fachbesucher Informationen über den aktuellen EPRA Survey 2016/17. Die Referenten werden zudem Fragen rund um die EPRA-Kapitalmarktberichterstattung beantworten.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://ots.de/wguZ4

Das Expertenbarometer kann auf folgender Seite abgerufen werden: http://bittesehr.net/exporeal2017/umfrage_0.php

Pressekontakt:

Isabel Milojevic
Leiterin Presse
Tel: +49 89 29036 8825
imilojevic@deloitte.de

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EXPO REAL 2017
Deloitte-Experten geben Einblicke in Trends der Immobilien- und Baubranche
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Tabakbranche fordert RegulierungsmoratoriumTotalüberwachungspläne der EU-Kommission für die Lieferkette wirklichkeitsfremd

Dortmund (ots) – Der Markt für Tabakprodukte hat sich im ersten Halbjahr 2017 weitgehend stabil entwickelt. Die deutschen Konsumenten zeigen sich bislang von den neu eingeführten Schockbildern auf den Packungen von Zigaretten und Feinschnitttabak bzw. neuen Textwarnhinweisen bei Zigarren, Zigarillos und Pfeifen- sowie Schnupftabak, wie erwartet, kaum beeindruckt. Hersteller und Handel haben die im vergangenen Jahr in Deutschland umgesetzten Vorgaben der EU-Tabakproduktrichtlinie in die betrieblichen Abläufe integriert. Insbesondere die vielfältige mittelständische Tabakwirtschaft wird jedoch durch die deutlich gestiegenen bürokratischen Verpflichtungen weiterhin vor erhebliche Probleme gestellt.

Tabakbranche fordert Regulierungsmoratorium

Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl formulierte Jan Mücke, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV), die Erwartungen der Tabakwirtschaft an die nächste Bundesregierung: „Die vergangenen beiden Jahre haben für die Branche mit der Einführung von Schockbildern, umfangreichen Zusatzstoffverboten, fehlenden Produktionsumstellungsfristen und rechtswidrigen Vorschriften für die Warenpräsentation gravierende Markteingriffe gebracht, mit deren Auswirkungen die Unternehmen der deutschen Tabakwirtschaft bis heute zu kämpfen haben. Im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland, der einhunderttausend Beschäftigten in der Wertschöpfungskette Tabakwirtschaft und unserer Kunden ist jetzt ein Innehalten nötig. Wir brauchen dringend ein Regulierungsmoratorium für die kommende Legislaturperiode und keine neuen Verbote und bürokratischen Lasten“, sagte Mücke heute in Dortmund. Die neue Bundesregierung müsse nun die Folgen des neuen Rechtsrahmens über einen längeren Zeitraum beobachten, eine kritische Reflektion der bisherigen Regelungen sei erforderlich. Andernfalls bestehe nicht nur ein Risiko für die deutsche Tabakwirtschaft, sondern auch für andere Konsumgüterindustrien wie die Hersteller alkoholischer Getränke oder zucker-, salz- oder fetthaltiger Lebensmittel. In Deutschland dürfe es nicht weiter leichtfertig zu Einschränkungen marktwirtschaftlicher Grundregeln kommen.

Rückverfolgbarkeit: EU-Kommission will Totalüberwachung

Die Europäische Kommission bereitet indessen schon mit einem neuen Gesetzespaket einen weiteren massiven Eingriff mit schwer abschätzbaren Folgen für den Tabakmarkt vor. Am 4. September präsentierte sie ihre Pläne für ein Tracking & Tracing-System für Tabakprodukte, mit dem ab 2019 bzw. 2024 der Weg jeder einzelnen Packung über die gesamte Lieferkette, vom Hersteller bis zum Handel, erfasst werden soll. Patrick Engels, Vorsitzender des Verbands der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) kommentierte das Vorhaben aus Brüssel: „Das geplante Tracking & Tracing-System für Tabakwaren geht vollständig am Ziel der Schmuggelbekämpfung vorbei: Produkte wie Feinschnitt, Pfeifentabak, Zigarren und Schnupftabak werden nicht illegal gehandelt.“ Ursprüngliches Ziel war die Bekämpfung des Schwarzmarktes, nun will die Kommission eine lückenlose Totalüberwachung der gesamten legalen Tabakwertschöpfungskette. Die vorgesehenen Maßnahmen reichen von Videoüberwachung in den Fabriken, über bis zu 50-stellige Packungscodes, die auf viele Verpackungsformate wie zum Beispiel beim Schnupftabak gar nicht passen, bis hin zur Registrierung aller Herstellungsmaschinen, Lager und Verkaufsstellen einschließlich des kleinen „Kiosks um die Ecke“. Patrick Engels führte weiter aus, dass die legale Wertschöpfungskette in einem Maße überwacht werden soll, das gerade mittelständische Betriebe vor existenzielle Herausforderungen stellt, während die Zigarettenschmuggler sogar einen Wettbewerbsvorteil erlangen. „So etwas kommt heraus, wenn die Federführung bei der Einführung eines Anti-Schmuggel-Systems nicht dem Zoll, sondern der EU-Gesundheitsbehörde unterliegt,“ erklärte Engels.

Mittelstand unverhältnismäßig betroffen

Die Kosten für Einrichtung und Betrieb des technisch hochkomplexen Überwachungsregimes müssten von der Tabakwirtschaft getragen werden. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe wäre dieser neueste Eingriff aus Brüssel schlicht nicht finanzierbar. Besonders Hersteller von Zigarren und Zigarillos, Pfeifentabak und Schnupftabak wären unverhältnismäßig betroffen, da für sie die gleichen Regelungen greifen sollen, ohne dass für ihre Produkte überhaupt eine Schmuggelproblematik existiert. Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbands der Zigarrenindustrie (BdZ), appellierte deswegen an die Politik: „Die Bundesregierung darf nur Regelungen zustimmen, die einer Verhältnismäßigkeitsprüfung standhalten – dies ist bei den durch die EU vorgelegten Entwürfen nicht der Fall. Eigentlich müssten Zigarren und Zigarillos von dem System der Rückverfolgbarkeit ausgenommen werden; zumindest müsste ein solches System aber die Besonderheiten der mittelständischen Zigarrenindustrie berücksichtigen und gewisse Ausnahmen enthalten.“

Stellvertretend für den Handel mahnte Rainer von Bötticher, Präsident des Bundesverbands des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE), ein auf international anerkannten Standards basierendes System an, mit dem kostspielige Sonderlösungen für das Tabaksortiment auf Handelsebene vermieden werden: „Die zu findende Systemlösung muss für alle Unternehmensgrößen kompatibel sein, um Insellösungen und Parallelstrukturen zu vermeiden. Im Idealfall sollte das offene System nicht nur tabakspezifisch, sondern produkt- und sortimentsübergreifend, national und international einsetzbar sein.“

Pressekontakt:

Deutscher Zigarettenverband e.V. (DZV)
Jan Mücke (Geschäftsführer)
Unter den Linden 42
10117 Berlin
Tel.: 030 / 88 66 36 100
Fax: 030 / 88 66 36 111
info@zigarettenverband.de
www.zigarettenverband.de

Verband der deutschen Rauchtabakindustrie e.V. (VdR)
Michael von Foerster (Hauptgeschäftsführer)
Jägerstr. 51
10117 Berlin
Tel.: 030 / 20 96 56 50
info@verband-rauchtabak.de
www.verband-rauchtabak.de

Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V. (BdZ)
Bodo Mehrlein (Geschäftsführer)
Gotenstr. 27
53175 Bonn
Tel. 0228 / 36 40 26
Fax: 0228 / 36 16 59
info@zigarren-verband.de
www.zigarren-verband.de

Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels e.V. (BTWE)
Willy Fischel, Dieter C. Rangol (Geschäftsführer)
Postfach 10 05 64
50445 Köln
Tel.: 0221 / 27 16 6 0
Fax: 0221 / 27 16 6 99
btwe@einzelhandel.de
www.tabakwelt.de

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Tabakbranche fordert Regulierungsmoratorium
Totalüberwachungspläne der EU-Kommission für die Lieferkette wirklichkeitsfremd
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Die Schweiz ist hier kein VorbildDiskussion um CO2-Abgabe auf Heizenergien

Hamburg (ots) – Die Einführung einer nach Schweizer Vorbild gestalteten CO2-Abgabe auf Erdgas und Heizöl würde keinen Lenkungseffekt nach sich ziehen, dafür aber zu erheblichen Ungerechtigkeiten führen. Darauf weisen mehrere Verbände der deutschen Mineralölwirtschaft hin. Die CO2-Einsparung bei Heizstoffen in der Schweiz betrug seit Einführung der Abgabe 2008 rund 16 Prozent. In demselben Zeitraum wurde in Deutschland durch freiwillige Maßnahmen der CO2-Ausstoß von Ölheizungen um 34 Prozent gesenkt. Das zeige, dass die Schweiz in dieser Hinsicht nicht als Vorbild tauge. Wichtig sei vielmehr die Fortsetzung eines technologieoffenen und energieträgerneutralen Wettbewerbs um die besten technischen Lösungen. Der Aussenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFM+E), das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), die Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland (MEW), der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) sowie der UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen reagieren damit auf eine aktuelle Studie, die der Bundesverband erneuerbare Energien (BEE) mit Unterstützung von Vattenfall, nach eigenen Angaben einer der größten Fernwärmeanbieter in Deutschland, beauftragt hatte.

„Eine Lenkungswirkung durch CO2-Bepreisung zu erreichen, ist im Wärmemarkt generell ein schwieriges Unterfangen. Der BEE-Vorschlag wird den Herausforderungen aber gleich in mehreren Punkten nicht gerecht“, betonen die Mineralölverbände. So würde die geplante Abgabe insbesondere Mieter benachteiligen. Diese müssten mit erheblichen Mehrkosten beim Heizen rechnen, ohne dass sie daran selbst etwas ändern könnten. Auch Bewohner ländlicher Räume würden einseitig belastet. Für die 20 Millionen Menschen mit einer Ölheizung in Deutschland gibt es hier oftmals keine technisch sinnvolle und bezahlbare Alternative. Die negativen Verteilungswirkungen von Abgaben auf Heizstoffe wurden im Grundsatz bereits 2013 durch ein Gutachten des IW Köln belegt. Das von den Studienautoren vorgeschlagene Rückerstattungsmodell würde an solchen Umverteilungseffekten für die genannten Bevölkerungsgruppen wenig ändern. Überdies sei mit einem beträchtlichen bürokratischen Aufwand für diese Maßnahme zu rechnen.

Fernwärme bei CO2-Abgabe ausgenommen

Ein weiterer Schwachpunkt der Studie besteht nach Analyse der Mineralölverbände darin, dass die zu einem großen Teil aus Kohleverbrennung erzeugte Fernwärme unberücksichtigt bleibt. „Alles in allem halten wir die Vorschläge für nicht zielführend“, erklären die Verbände. Besser als die Einführung einer weiteren zusätzlichen Abgabenbelastung sei es, die Förderung der Heizungsmodernisierung auszubauen, um für mehr Effizienz und weniger Treibhausgasemissionen zu sorgen. Hier würden Brennwertgeräte einen bezahlbaren Einstieg in die Energiewende bieten. Durch die verstärkte Kombination mit erneuerbaren Energien und die Entwicklung neuer, treibhausgasreduzierter Brennstoffe könnte dann in weiteren Schritten ein zunehmend klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden.

Pressekontakt:

Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)
Rainer Diederichs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg
Tel +49 40 23 51 13-884
Fax +49 40 23 51 13-29
presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

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Die Schweiz ist hier kein Vorbild
Diskussion um CO2-Abgabe auf Heizenergien
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Gesundheitsversorgung von EU-Bürgern: Bundesregierung stiehlt sich aus der Verantwortung

München (ots) – In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zur medizinischen Versorgung von EU-Bürger/-innen in Deutschland hat die Bundesregierung ein Ende vergangenen Jahres in Kraft getretenes Gesetz verteidigt, das bestimmte Gruppen von Migranten de facto vom Zugang zu medizinischer Versorgung ausschließt. Ärzte der Welt kritisiert die Antwort und fordert die zukünftige Regierung dazu auf, die Missstände zu beheben.

Laut dem Gesetz, auf das sich die Kleine Anfrage bezieht, haben Arbeitssuchende aus Rumänien oder Bulgarien, die sich seit weniger als fünf Jahren in Deutschland aufhalten, nur noch für maximal einen Monat Anspruch auf Sozialleistungen und Gesundheitsversorgung. Darüber hinaus wird diese offiziell nur bei akuten Schmerzuständen oder Schwangerschaft gewährt. Vor Einführung des Gesetzes galt die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, nach der EU-Bürger/-innen in der Regel nach sechs Monaten reguläre Sozialhilfeleistungen zustanden.

In dem Schreiben der Bundesregierung heißt es, die neue Gesetzgebung habe Rechtssicherheit geschaffen. Das Gegenteil ist der Fall. Vielmehr haben für (juristische) Interpretationen offene Formulierungen wie „akute Erkrankung“ oder „besondere Umstände“ bei Patient(inn)en, medizinischen Dienstleistern und Sozialämtern eine Unsicherheit geschaffen, die in der Praxis dazu führt, dass eine ganze Gruppe von Menschen gar nicht oder nur unzureichend gesundheitlich versorgt wird.

„Die Bundesregierung operiert mit unbestimmten Rechtsbegriffen und schiebt somit die Verantwortung auf Kommunen, Gerichte, Ärzte und Krankenhäuser ab“, sagt François De Keersmaeker, Direktor von Ärzte der Welt Deutschland. „Damit Gesundheit für EU-Bürger/-innen kein Glücksspiel bleibt, muss ihr Zugang zu medizinischer Versorgung bundesweit sichergestellt werden.“

Laut Bundesregierung handelt es sich um „Einzelfälle“, die ihre Ansprüche einklagen könnten. Dabei wird nicht berücksichtig, dass die Betroffenen oft nicht in der körperlichen und seelischen Verfassung sind, einen möglicherweise langwierigen Rechtstreit zu führen. Mangelnde Sprachkenntnisse und fehlender Zugang zu Rechtsbeistand stellen weitere Hürden dar. Zudem ist Gesundheit ein Menschenrecht und die Argumentation, man müsse es sich vor Gericht erstreiten, daher absurd.

Mitarbeiter von Ärzte der Welt in Deutschland haben tagtäglich mit Menschen zu tun, die von dem Gesetz direkt oder indirekt betroffen sind – weil ihnen notwendige Leistungen verweigert werden oder weil sie sich aus Angst, die hohen Behandlungskosten selbst tragen zu müssen, nicht zum Arzt trauen. Wenn Krankheiten in der Folge chronisch werden oder sich zu Notfällen entwickeln, ist dies nicht nur für den Patienten tragisch, sondern zudem oft deutlich teurer, als wenn man sie sofort behandelt hätte.

Bereits im August hat Ärzte der Welt gemeinsam mit 29 anderen Organisationen einen Brief an Bundesministerin Andrea Nahles verfasst, um auf die massiven negativen Auswirkungen aufmerksam zu machen, die das Gesetz für viele EU-Bürger/-innen in Deutschland hat. Eine Antwort blieb bisher aus.

Ärzte der Welt ist entgegen der Ansicht der Bundesregierung der Meinung, dass der Ausschluss bestimmter Personengruppen von medizinischen Leistungen gegen den von Deutschland unterzeichneten UN-Sozialpakt verstößt, der das Land verpflichtet, eine angemessene Gesundheitsversorgung für jeden hier lebenden Menschen zu gewährleisten.

Pressekontakt:

Stephanie KIRCHNER
Referentin Öffentlichkeitsarbeit – Press Officer
Ärzte der Welt e.V. – Doctors of the World Germany
Leopoldstr. 236, 80807 München, DE
t. +49 (0) 89 45 23 081-294
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@ stephanie.kirchner@aerztederwelt.org

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Gesundheitsversorgung von EU-Bürgern: Bundesregierung stiehlt sich aus der Verantwortung
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Die Schweiz ist hier kein VorbildDiskussion um CO2-Abgabe auf Heizenergien

Hamburg (ots) – Die Einführung einer nach Schweizer Vorbild gestalteten CO2-Abgabe auf Erdgas und Heizöl würde keinen Lenkungseffekt nach sich ziehen, dafür aber zu erheblichen Ungerechtigkeiten führen. Darauf weisen mehrere Verbände der deutschen Mineralölwirtschaft hin. Die CO2-Einsparung bei Heizstoffen in der Schweiz betrug seit Einführung der Abgabe 2008 rund 16 Prozent. In demselben Zeitraum wurde in Deutschland durch freiwillige Maßnahmen der CO2-Ausstoß von Ölheizungen um 34 Prozent gesenkt. Das zeige, dass die Schweiz in dieser Hinsicht nicht als Vorbild tauge. Wichtig sei vielmehr die Fortsetzung eines technologieoffenen und energieträgerneutralen Wettbewerbs um die besten technischen Lösungen. Der Aussenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFM+E), das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), die Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland (MEW), der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) sowie der UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen reagieren damit auf eine aktuelle Studie, die der Bundesverband erneuerbare Energien (BEE) mit Unterstützung von Vattenfall, nach eigenen Angaben einer der größten Fernwärmeanbieter in Deutschland, beauftragt hatte.

„Eine Lenkungswirkung durch CO2-Bepreisung zu erreichen, ist im Wärmemarkt generell ein schwieriges Unterfangen. Der BEE-Vorschlag wird den Herausforderungen aber gleich in mehreren Punkten nicht gerecht“, betonen die Mineralölverbände. So würde die geplante Abgabe insbesondere Mieter benachteiligen. Diese müssten mit erheblichen Mehrkosten beim Heizen rechnen, ohne dass sie daran selbst etwas ändern könnten. Auch Bewohner ländlicher Räume würden einseitig belastet. Für die 20 Millionen Menschen mit einer Ölheizung in Deutschland gibt es hier oftmals keine technisch sinnvolle und bezahlbare Alternative. Die negativen Verteilungswirkungen von Abgaben auf Heizstoffe wurden im Grundsatz bereits 2013 durch ein Gutachten des IW Köln belegt. Das von den Studienautoren vorgeschlagene Rückerstattungsmodell würde an solchen Umverteilungseffekten für die genannten Bevölkerungsgruppen wenig ändern. Überdies sei mit einem beträchtlichen bürokratischen Aufwand für diese Maßnahme zu rechnen.

Fernwärme bei CO2-Abgabe ausgenommen

Ein weiterer Schwachpunkt der Studie besteht nach Analyse der Mineralölverbände darin, dass die zu einem großen Teil aus Kohleverbrennung erzeugte Fernwärme unberücksichtigt bleibt. „Alles in allem halten wir die Vorschläge für nicht zielführend“, erklären die Verbände. Besser als die Einführung einer weiteren zusätzlichen Abgabenbelastung sei es, die Förderung der Heizungsmodernisierung auszubauen, um für mehr Effizienz und weniger Treibhausgasemissionen zu sorgen. Hier würden Brennwertgeräte einen bezahlbaren Einstieg in die Energiewende bieten. Durch die verstärkte Kombination mit erneuerbaren Energien und die Entwicklung neuer, treibhausgasreduzierter Brennstoffe könnte dann in weiteren Schritten ein zunehmend klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden.

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Die Schweiz ist hier kein Vorbild
Diskussion um CO2-Abgabe auf Heizenergien
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Neukauf von Telefonanlagen aufgrund All IP Umstellung Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/109388 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Gigaset AG“

München (ots) – Kleine und mittleren Unternehmen (KMU) sehen die Anschaffung neuer Telefonanlagen als beste Lösung für die Umstellung der Telefonie auf Voice-over-IP: Vier von zehn Entscheidern aus deutschen KMU, die diese technische Umstellung bereits in Angriff genommen haben, wollen den Wechsel für die Anschaffung einer neuen Telekommunikationsanlage nutzen. Das zeigt eine aktuelle Befragung unter 100 Fach- und Führungskräften in kleinen und mittelgroßen Firmen.

Die Deutsche Telekom schaltet 2018 ihr ISDN-Netz ab und stellt komplett auf Internet-Telefonie um. Alte Technik funktioniert dann nicht mehr ohne Weiteres. 43 Prozent der befragten Entscheider aus KMU, die mit der Planung der Umstellung begonnen oder sie bereits abgeschlossen haben, setzen dabei auf die Anschaffung neuer Telekommunikationsanlagen als bevorzugte Lösung. Ein Drittel will ihre bisherige Telefonanlage über ein zwischengeschaltetes Gateway mit dem IP-basierten Netz verbinden. Lediglich 29 Prozent sehen Cloud-Lösungen als Mittel der Wahl. Bei diesen liegt das Herz der Telefonanlage virtuell auf einem externen Server eines Telekommunikati-onsdienstleisters.

Auswahl-Kriterium Nr.1: Kosten

Für welche Lösung sich die Unternehmen entscheiden, hängt vor allem vom Geld ab. 49 Prozent aller Befragten führten die Kosten für Anschaffung und Umstellung als Entscheidungskriterium an, 46 Prozent die Kosten für den laufenden Betrieb. 38 Prozent der Entscheider räumten allerdings ein, dass sie die Kosten für die Umstellung bislang noch gar nicht abschätzen können.

Hohe Loyalität zum bisherigen Anbieter

Auch neue Telefonanlagen wollen die Unternehmen überwiegend von ihrem bisherigen Anbieter beziehen. 74 Prozent aller Befragten lehnen einen Wechsel zu einem Wettbewerber ab. Die verbleibenden Wechselwilligen führen zu 65 Prozent Kosten als Grund dafür an, die neue Technik von einem anderen Telekommunikationsdienstleister zu beziehen.

Experten-Tipp: Nicht nur aufs Geld schauen

Raphael Dörr, Head of Corporate Communications & Investor Relations der Gigaset AG, empfiehlt, vor der Entscheidung für eine konkrete Lösung nicht ausschließlich auf die Kosten zu schauen. Vielmehr sollten Unternehmen erst einmal ihre bestehende Kommunikationstechnik und ihre zukünftigen Bedürfnisse überprüfen. Was kann die im Haus vorhandene Technik? Welche Erwartungen soll die neue erfüllen? Sollen Mobiltelefone oder Sonderdienste wie spezielle Notrufsysteme eingebunden werden? „Auf dieser Basis kann dann sachgerecht entschieden werden, welche Investitionen in Neuanschaffungen wirklich Sinn machen“, so Dörr. „Es gibt keinen einheitlichen ‚besten Weg‘, der für alle gleichermaßen passt.“

Über die Studie

Für die Studie „All-IP-Lösungen in Unternehmen“ wurden 100 Fach- und Führungskräfte in deut-schen Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeitern zum Stand der Umstellung von Telefonie auf All-IP befragt. Die Befragung wurde im Frühjahr 2017 von der Krämer Marktforschung GmbH im Auftrag von Gigaset durchgeführt.

Die Gigaset AG, München, ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich der Kommunikationstechnologie. Die Gesellschaft ist Europas Marktführer bei DECT-Telefonen. Weltweit rangiert der Premiumanbieter mit etwa 1.000 Mitarbeitern und Vertriebsaktivitäten in circa 70 Ländern ebenfalls an führender Stelle. Unter der Bezeichnung Gigaset pro entwickelt und vertreibt das Unternehmen weiterhin innovative Geschäftstelefonie-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Im Bereich Smart Home werden unter Gigaset elements Cloud-basierte Sicherheitslösungen entwickelt und vertrieben. Die Gesellschaft ist auch im Bereich Mobile Devices mit Fokus auf Smartphones aktiv.

Die Gigaset AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert und unterliegt damit den höchsten Transparenzanforderungen. Die Aktien werden an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol GGS (ISIN: DE0005156004) gehandelt.

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Pressekontakt:

Gigaset AG
Bernhard-Wicki-Str. 5
80636 München
Deutschland

Raphael Dörr
Leiter Corporate Communications & Investor Relations
Tel.: +49 (0)89 444456-866
E-Mail: info.presse@gigaset.com

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Internet-Telefonie: Umstellung beflügelt Nachfrage nach neuen Telefonanlagen
Firmen wollen IP-Umstellung für den Kauf neuer Telefonanlagen nutzen
gesellschaft kaufen kosten

EANS-DD: AMAG Austria Metall AGMitteilung über Eigengeschäfte von Führungskräften gemäß Artikel 19 MAR

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  Directors' Dealings-Mitteilung gemäß Artikel 19 MAR übermittelt durch euro
  adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der
  Emittent verantwortlich.
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Personenbezogene Daten:


Mitteilungspflichtige Person:

Name: Dipl.-Ing. Helmut Wieser	 (Natürliche Person)

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Grund der Mitteilungspflicht:

Grund: Meldepflichtige Person ist Person mit Führungsaufgaben
Funktion: Vorsitzender des Vorstands

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Angaben zum Emittenten:

Name: AMAG Austria Metall AG
LEI: 5299005VO3GJ18GL5F14	

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Angaben zum Geschäft:

ISIN: AT00000AMAG3
Beschreibung des Finanzinstruments: Aktie AMAG Austria Metall AG
Geschäftsart: Kauf
Datum: 19.09.2017; UTC+02:00
Handelsplatz: Wiener Börse AG, XWBO	
Währung: Euro


               Preis              Volumen
               53,00                   44
               53,00                  156

Gesamtvolumen: 200
Gesamtpreis: 10.600,00
Durchschnittspreis: 53,00


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Rückfragehinweis:
Investorenkontakt:
Dipl.Kfm. Felix Demmelhuber					
Leitung Investor Relations		
AMAG Austria Metall AG				
Lamprechtshausenerstrasse 61
5282 Ranshofen, Österreich			
Tel.:   +43 (0) 7722-801-2203 			 
Email: investorrelations@amag.at



Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Emittent:    AMAG Austria Metall AG
             Lamprechtshausenerstraße 61
             A-5282 Ranshofen
Telefon:     +43 7722 801 0
FAX:         +43 7722 809 498
Email:    investorrelations@amag.at
WWW:      www.amag.at
ISIN:        AT00000AMAG3
Indizes:     VÖNIX, WBI, ATX BI, ATX GP
Börsen:      Wien
Sprache:     Deutsch
 

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EANS-DD: AMAG Austria Metall AG
Mitteilung über Eigengeschäfte von
Führungskräften gemäß Artikel 19 MAR
GmbH

Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 25.09.2017 bis 29.09.201

Wiesbaden (ots) – Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 25.09.2017 bis 29.09.2017

(die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um 8.00 Uhr)

Montag, 25.09.2017
- Bauhauptgewerbe (Auftragseingangsindex), Juli 2017

Dienstag, 26.09.2017
- Index der Außenhandelspreise, August 2017
Zahl der Woche (11 Uhr):
- Steuereinnahmen aus Genussmitteln, Jahr 2016

Donnerstag, 28.09.2017
- Straßenverkehrsunfälle, Juli 2017
- Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial, Jahr 2016
- Umsatz im Gastgewerbe, Juli 2017
- Stromerzeugung in der Industrie, Jahr 2016
- Verbraucherpreisindex (inklusive Harmonisierter 
Verbraucherpreisindex), vorläufige Ergebnisse, September 2017, im 
Laufe des Tages

Freitag, 29.09.2017
- Einzelhandelsumsatz, August 2017
- Monatliche Arbeitsmarktstatistik (Erwerbstätige, Erwerbslose, 
Erwerbslosenquoten), August 2017
- Orientierungswert für Krankenhäuser (Kostenentwicklung), Jahr 2017
- Zum Internationalen Tag der älteren Menschen (01.10.): Ältere 
Menschen, die in Partnerschaft leben, Mikrozensus 2016
- Krankheitskostenrechnung, 2015
 

+++

Die Veröffentlichungstermine sowie weitere Informationen sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden unter: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Terminvorschau/Terminvorschau.html

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Pressekontakt:

Rückfragen an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

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Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS)
vom 25.09.2017 bis 29.09.201
koko gmbh produkte kaufen

Immer mehr Media Worker in Deutschland – viele Beschäftigte außerhalb klassischer Medienunternehmen

Hamburg (ots) – Im Rahmen der Initiative #dasmitmedien legen nextMedia.Hamburg, Deloitte und XING die erste Studie zur Bestandsaufnahme der Media Worker in Deutschland vor. Im Spannungsfeld von Digitalisierung, Information und Öffentlichkeit bietet die Initiative eine Plattform zur zukünftigen Positionierung der Medien und ihrer Akteure in einem digitalen Umfeld. Denn die Studie zeigt: Die Zahl der Medienschaffenden in Deutschland nimmt zu: 2017 sind bei XING 528.000 Media Worker registriert – 8% mehr als noch 2015. Und jeder sechste Media Worker arbeitet nicht mehr in der Medienbranche.

Kaum eine Branche wird derzeit so stark vom Sog der digitalen Transformation erfasst wie die Medienindustrie. Sie ist heute ein dynamisches Netzwerk mit vielen Schnittmengen zu anderen Branchen und Medienschaffende sind heute längst nicht mehr nur in Verlagen, Rundfunkanstalten oder Agenturen beschäftigt. In branchenfremden Bereichen ist die Zahl der Media Worker seit 2015 um 50% gestiegen, jeder sechste Medienschaffende ist bereits in einer anderen Branche beschäftigt. Insgesamt steigt die Zahl Media Worker in Deutschland: So sind beim beruflichen Netzwerk XING in diesem Jahr fast 528.000 Media Worker registriert – acht Prozent mehr als noch 2015. Das belegt die bundesweite Studie „#dasmitmedien – Media Worker Report“, die gemeinsam von der Medien- und Digitalinitiative nextMedia.Hamburg, Deloitte und XING durchgeführt wurde.

Dr. Carsten Brosda, Hamburger Senator für Kultur und Medien: „Die Studie zeigt, was für eine große Rolle Media Worker in den unterschiedlichsten Branchen spielen. Das ist für Hamburg besonders wichtig, denn die Hansestadt ist laut Studie die beliebteste Medienmetropole Deutschlands. Technologie und Inhalte wachsen immer enger zusammen. Von der Medienindustrie wurden die Zeichen der Zeit erkannt und so sitzen digitale Experten und IT-Profis in den großen Verlagshäusern mittlerweile Schreibtisch an Schreibtisch mit den Redakteuren.“

Felix Altmann, Manager Corporate Communications bei XING: „Der digitale Wandel der traditionellen Medienindustrie und der häufig damit verbundene Abbau von Arbeitsplätzen ist nur die eine Seite der Medaille. Gleichzeitig ist über alle Branchen hinweg ein starker Anstieg von XING-Mitgliedern zu verzeichnen, die einer Medientätigkeit nachgehen. Das legt den Schluss nahe, dass die Bedeutung von Medienexpertise in den letzten Jahren sogar zugenommen hat und jenseits der angestammten Branchengrenzen neue Tätigkeitsfelder für Medienschaffende entstehen können.“

Egbert Wege, Lead Partner Retail der Deloitte Consulting GmbH: „Die Zeiten des nine-to-five-Arbeitstages sind vorbei: Die Zukunft ist agil und flexibel. Gerade Media Worker profitieren von maßgeschneiderten Arbeitsmodellen, von variabler Arbeitszeit und der Möglichkeit auch mal aus dem Home Office zu arbeiten.“.

Die Fähigkeiten von Media Workern sind heute überall gefragt – besonders in der IT-Wirtschaft: Der Anteil der Medienexperten ist hier in den vergangenen zwei Jahren um 39 Prozent gestiegen. Gleichzeitig arbeiten auch immer mehr Digitalexperten in der Medienindustrie – seit 2015 ist die Anzahl der IT- und Software-Spezialisten in klassischen Medienunternehmen um 121 Prozent gestiegen.

Ein knappes Drittel (31 Prozent) der Media Worker arbeitet entweder in Berlin, Hamburg oder München – die meisten von ihnen in der größten Stadt Deutschlands, Berlin. Die beliebteste Metropole für Media Worker aber ist Hamburg: 31 Prozent bezeichnen die Hansestadt als attraktivsten Standort, gefolgt von Berlin (23 Prozent) und München (15 Prozent). Bei der Standortwahl sind nicht nur die reinen Job-Inhalte, sondern das Gesamtpaket der Stadt als Lebensraum relevant. Dabei zahlen vor allem bezahlbarer Wohnraum (23 Prozent) und gute Freizeitmöglichkeiten (22 Prozent) auf die Attraktivität des Standorts ein.

Die Digitalisierung und der damit verbundene Veränderungsdruck ist in allen Sektoren das zentrale Thema, das Media Worker derzeit am meisten beschäftigt. 85 Prozent von ihnen nehmen eine stark oder sehr stark fortschreitende Digitalisierung an ihrem Arbeitsplatz wahr. Als Treiber der Entwicklung werden dabei, auch innerhalb der Medienbranche, die großen IT-Konzerne (45 Prozent) sowie Startups (37 Prozent) gesehen. Medienunternehmen selbst gehören nur für 14 Prozent der Befragten zu den Innovationstreibern. Die Trendthemen sind dabei vielfältig und reichen von „User-generated Content“ über „Automatisierung“ und „personelle Werbung“ bis hin zu „Artificial Intelligence“. Bei den zu erwartenden Content-Formaten liegen aus Sicht der Media Worker „Shortform-Video“, „Video-on-demand“ sowie „Virtual-“ und „Augmented Reality“ vorne. E-Books und E-Paper werden dagegen in Zukunft kaum noch eine Rolle spielen.

Flexible Arbeitszeiten sind für Media Worker Standard, auch beim Arbeitsort nimmt die Agilität zu: Mehr als 80 Prozent der Media Worker arbeiten ohne feste Arbeitszeiten. Zudem sind 55 Prozent der Befragten auch bei der Wahl des Arbeitsorts flexibel. Vier von zehn Medienschaffenden (39 Prozent) arbeiten auch in flexiblen Teamkonstellationen. Zwei von drei Befragten sehen das als Trend und geben an, dass Flexibilität in den Arbeitsverhältnissen deutlich zunehmen wird.

Für die Studie hat XING im August 2017 eine anonymisierte Auswertung der XING-Profile von 528.000 Media Workern durchgeführt, die entweder in einem Medienunternehmen tätig sind (in den Branchen Marketing, PR und Design; Medien und Verlage) oder als Tätigkeitsbereich in anderen Branchen die Funktion eines Medienschaffenden angeben (Tätigkeitsbereich Grafik, Design, Marketing und Werbung; PR, Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus). Parallel dazu hat Deloitte rund 1.000 Personen befragt, die sich im Selbstverständnis als Media Worker bezeichnen. Als „Media Worker“ definiert die Studie die Gesamtheit der Beschäftigten einer vielfältigen Medienszene jenseits einer statischen Clusterlogik: Menschen, die #dasmitMedien machen. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Content und Technologie – in der Medienindustrie ebenso wie in Unternehmen anderer Branchen. Die Gesamtergebnisse der Studie finden sich auf der Seite www.dasmitmedien.de als Download. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Aktionsprogramm #dasmitmedien.

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Über nextMedia.Hamburg und die Initiative #dasmitmedien

nextMedia.Hamburg ist die Hamburger Initiative für die Medien- und Digitalwirtschaft. Sie wird getragen von der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH, dem Verein Hamburg@work sowie engagierten Unternehmen und Persönlichkeiten. Ziel der Initiative ist es, die Spitzenposition der Medienmetropole Hamburg zu sichern und die Rahmenbedingungen für die hiesigen Unternehmen zu verbessern. Die Initiative ist der Ansprechpartner zu allen Fragen der digitalen Wirtschaft für Unternehmen, Institutionen und die Öffentlichkeit in Hamburg. Abonnieren Sie jetzt den Newsletter und erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen aus der Medien- und Digitalbranche. Weitere Informationen unter www.nextMedia-Hamburg.de. #dasmitmedien ist ein Aktionsprogramm der Initiative nextMedia.Hamburg zur zukünftigen Positionierung der Medien und ihrer Akteure im Spannungsfeld von Digitalisierung, Information und Öffentlichkeit. Im Rahmen von Studien, Workshops, Netzwerkveranstaltungen und Content-Aufbereitung werden zentrale Aspekte der digitalen Transformation des Sektors gemeinsam mit den Unternehmen der Branche analysiert und aufbereitet um Wissen mögliche Ansätze für neue Geschäftsfelder zu generieren.

Über Deloitte

Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Risk Advisory, Steuerberatung, Financial Advisory und Consulting für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen. Making an impact that matters – für mehr als 263.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames Leitbild und individueller Anspruch zugleich. Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private company limited by guarantee“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und unabhängig. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns.

Über XING

Das führende soziale Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum begleitet seine Mitglieder durch die Umwälzungsprozesse der Arbeitswelt. In einem Umfeld von Fachkräftemangel, Digitalisierung und Wertewandel unterstützt XING seine mehr als 12 Millionen Mitglieder dabei, Arbeiten und Leben möglichst harmonisch miteinander zu vereinen. So können die Mitglieder auf dem XING Stellenmarkt den Job suchen, der ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, mit den News-Angeboten von XING auf dem Laufenden bleiben und mitdiskutieren oder sich auf dem Themenportal XING spielraum über die Veränderungen und Trends der neuen Arbeitswelt informieren. Anfang 2013 stärkte XING mit dem Kauf von kununu, der marktführenden Plattform für Arbeitgeberbewertungen im deutschsprachigen Raum, seine Position als Marktführer im Bereich Social Recruiting. 2003 gegründet, ist XING seit 2006 börsennotiert und seit September 2011 im TecDAX gelistet. Die Mitglieder tauschen sich auf XING in rund 80.000 Gruppen aus oder vernetzen sich persönlich auf einem der mehr als 150.000 beruflich relevanten Events pro Jahr. XING ist an den Standorten Hamburg, München, Barcelona, Wien und Zürich vertreten. Weitere Informationen finden Sie unter www.xing.com.

Pressekontakt:

Presseansprechpartner
Lennart Plutat
FAKTOR 3 AG
l.plutat@faktor3.de
040/67 94 46-80

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Immer mehr Media Worker in Deutschland – viele Beschäftigte außerhalb klassischer Medienunternehmen
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20 Jahre "K1 Magazin"
20 Jahre „K1 Magazin“: Die kabel eins-Sendung steht seit 1997 fuer informativen Service, valide Produkt-Tests und klare Worte,
wenn Behoerden in Schildbuerger-Manier agieren. Moderatorin Kathy Weber fuehrt durch die Jubilaeums-Sendung am Dienstag, 26. September 2017 um 22:15 Uhr.

Titel: K1 Magazin;
Person: Kathy Weber;
Copyright: kabel eins; …

Unterföhring (ots) – ©kabel eins/Bene Müller

Fotograph: Bene Müller

20 Jahre „K1 Magazin“: Die kabel eins-Sendung steht seit 1997 für informativen Service, valide Produkt-Tests und klare Worte, wenn Behörden in Schildbürger-Manier agieren. Moderatorin Kathy Weber führt durch die Jubiläums-Sendung am Dienstag, 26. September 2017 um 22:15 Uhr.

   Titel: K1 Magazin; 
   Person: Kathy Weber; 
   Copyright: kabel eins; 
   Fotograf: Benedikt Mueller; 
   Bildredakteur: Clarissa Schreiner; 
   Dateiname: 912519.psd; 

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