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Seit 2016 können die Mitarbeiter des Gesundheitsunternehmens MSD auch mit Elektroautos fahren – dienstlich und privat. Copyright MSD, Abdruck honorarfrei / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6603

Haar (ots) – Das Gesundheitsunternehmen MSD wurde bereits zum zweiten Mal mit dem Green Fleet Award des TÜV SÜD ausgezeichnet. Der Award wurde am 15. September 2017 von der TÜV SÜD Tochter Fleet Logistics im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt überreicht. Der TÜV SÜD würdigt mit dieser Auszeichnung die Anstrengungen von MSD, die Umwelt nachhaltig zu entlasten: MSD hat seine Bestimmungen für die rund 900 Firmenfahrzeuge verschärft und vorzeitig die Emissionsobergrenze von 110 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer unterschritten. Das Unternehmen senkte damit den Gesamt-CO2-Ausstoß seiner Flottenfahrzeuge pro Jahr um mehr als 700 Tonnen. Auf das gleiche Ziel zahlt auch das MSD Firmenfahrradprojekt ein, das MSD in diesem Jahr mit dem Kooperationspartner Company Bike Solutions erfolgreich gestartet hat.

Ein weiteres umweltschonendes Projekt von MSD ist der konsequente Umstieg von gedrucktes auf digitales Informationsmaterial. 60-80 Prozent weniger Plakate, Prospekte und Broschüren wird MSD 2017 produzieren, versenden und verteilen; das entspricht mehr als 120 Tonnen Papier.

Presseinformationen von MSD sind im Internet unter www.msd.de abrufbar.

Über MSD:

MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA – ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. Das Unternehmen ist mit rund 68.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern vertreten. Im Jahr 2016 hat MSD einen Umsatz von rund 39,8 Milliarden US-Dollar erzielt und ist gemessen am Umsatz der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (Forbes Global 2000 List 2017). In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Im Kerngeschäft erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt MSD verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika sowie Präparate für die Tiergesundheit. Um auch weiterhin mit innovativen Gesundheitslösungen erfolgreich zu sein, investiert MSD jeden vierten US-Dollar in Forschung und Entwicklung (mehr als 10,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016). Im Fokus stehen hier sowohl Prävention als auch Behandlung von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Alzheimer und Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola. Darüber hinaus bietet MSD mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Melanie Stahr, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar,
Tel.: 089 4561-1452, Fax: 089 4561-1329, E-Mail: melanie.stahr@msd.de

Tel: 0800 673 673 673; Fax: 0800 673 673 329; E-Mail:
infocenter@msd.de; Internet: www.msd.de; Twitter: @MSD_Deutschland

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Green Fleet Award für Münchner Gesundheitsunternehmen MSD
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"Digitalisierung noch mehr zur Chefsache machen": Merkel im "Kanzlercheck" der jungen ARD-Radios
Bundeskanzlerin Angela Merkel versprach heute im Rahmen des ,,Kanzlerchecks“ der jungen ARD-Radios, die Digitalisierung in Deutschland weiter voranbringen zu wollen. Hierbei soll in Zukunft ein Digitalminister das Kanzleramt unterstützen. Herausforderer und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz stellt sich morgen, 22. September 2017, dem …

Leipzig (ots) – Bundeskanzlerin Angela Merkel versprach heute im Rahmen des „Kanzlerchecks“ der jungen ARD-Radios, die Digitalisierung in Deutschland weiter voranbringen zu wollen. Hierbei soll in Zukunft ein Digitalminister das Kanzleramt unterstützen. Herausforderer und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz stellt sich morgen, 22. September 2017, dem „Kanzlercheck“. Das Besondere: Die Hörer und Nutzer der jungen ARD-Radios fragen die Kandidaten selbst.

CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel betonte im „Kanzlercheck“ der jungen ARD-Radios: „Ich werde die Digitalisierung noch mehr zur Chefsache machen.“ Merkel weiter: „Deshalb wird für die nächsten vier Jahre es wichtig sein, dass wir die Gigabit-Ausrüstung hinbekommen: 5G als neuen Standard. Wir wollen bis 2021 flächendeckend alle Grundentscheidungen getroffen haben.“ Dazu plane Merkel, sich einen Digitalminister ins Kanzleramt zu holen.

Auch die Angst vor Terroranschlägen war Thema. „Der islamistische Terrorismus ist eine permanente Gefahr. Alle die, die Gefährder sind, müssen unser Land schnellstmöglich verlassen“, betont Merkel und verweist darauf, dass alles getan werde, um die rechtlichen Grundlagen zu verbessern.

Gegen den Anstieg der Kriminalität in Großstädten verspricht Merkel mehr Polizisten: „15.000 für Bund und Länder. Das ist das, was wir uns vorgenommen haben.“

Zum Pflegenotstand in Deutschland erklärte die CDU-Kanzlerkandidatin, dass das, was bislang gemacht wurde, noch nicht reiche. Die Pflegeberufe sollen attraktiver gemacht und stärker beworben werden. Zum unterschiedlichen Ost-West-Gehalt in der Pflege sagte Merkel: „Wir haben den Auftrag, dass wir gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Deutschland haben müssen.“ Darum werde sie sich kümmern, versprach die Bundeskanzlerin der 32-jährigen Yvonne aus dem sächsischen Görlitz, die zum Thema Altenpflege live angefragt und kritisch nachgehakt hatte.

Den „Kanzlercheck“ mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt es als Video unter go.funk.net/checkmerkel. Am heutigen Abend wird zudem auf facebook.com/funk ein Zusammenschnitt des „Kanzlerchecks“ mit Angela Merkel zu sehen sein.

22. September, 11.00 Uhr: Herausforderer Schulz im „Kanzlercheck“ Am Freitag, 22. September, stellt sich Herausforderer und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz von 11.00 bis 12.00 Uhr live dem „Kanzlercheck“.

Wie will Schulz Ausbildungsberufe wieder attraktiver machen? Wie sollen junge Familien künftig besser unterstützt werden? Oder wie soll die Einwanderungspolitik in Zukunft ablaufen? – Solche und mehr Fragen können die Hörer der jungen ARD-Programme live in die einstündige „Kanzlercheck“-Sendung mit Martin Schulz einbringen und sich von dem Herausforderer beantworteten lassen.

Die Fragen können vorab und auch während der Sendung live gestellt werden unter www.kanzlercheck.de, in den Kommentaren unter dem Facebook-Livestream, auf Twitter und Instagram unter dem Hashtag #kanzlercheck oder per Telefon.

Übrigens: Auf die Frage, was Merkel den SPD-Herausforderer fragen würde, stellte die Bundeskanzlerin im Rahmen ihres heutigen „Kanzlerchecks“ klar: „Wenn er sagt, der Bundeshaushalt hat Überschüsse, muss ich sagen, wir haben leider keine.“

Den „Kanzlercheck“ mit Martin Schulz gibt es am 22. September als Video unter go.funk.net/checkschulz. Am Abend wird dann auf facebook.com/funk zudem ein Zusammenschnitt des „Kanzlerchecks“ mit Schulz zu sehen sein.

Das ist der „Kanzlercheck“ der jungen ARD-Radios Direkt vor dem Bundestagswahl-Wochenende laden die jungen Hörfunkwellen der ARD zum „Kanzlercheck“. Jeweils 60 Minuten lang beantworten die Kanzlerkandidaten von CDU und SPD live die Fragen der Hörer und Nutzer von zehn Radio-Programmen aus ganz Deutschland. Mit dabei sind 1LIVE (WDR), Bremen Vier und Bremen Next (RB), DASDING (SWR), Fritz (rbb), N-JOY (NDR), puls (BR), MDR SPUTNIK (MDR), 103.7 UnserDing (SR) und YOU FM (hr). Sissy Metzschke (MDR SPUTNIK) und Tobias Schäfer (1LIVE) moderieren.

Produziert wird der „Kanzlercheck“ von MDR SPUTNIK, dem jungen Angebot des Mitteldeutschen Rundfunks, direkt aus dem ARD-Hauptstadtstudio in Sichtweite des Bundestags. Neben den Radiosendungen gibt es außerdem einen Facebook-Video-Livestream – produziert von funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF.

Das erfolgreiche Format „Kanzlercheck“ geht mittlerweile in die dritte Runde. Bereits 2009 und 2013 hatte es zu den Bundestagswahlen „Kanzlercheck“-Ausgaben der jungen ARD-Wellen gegeben.

www.kanzlercheck.de www.funk.net

Fotos zum „Kanzlercheck“ stehen Ihnen bei Quellenangabe unter www.ard-foto.de zur Verfügung.

Pressekontakt:

MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Katrin Stolle,
Tel.: (0341) 3 00 64 53, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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„Digitalisierung noch mehr zur Chefsache machen“: Merkel im „Kanzlercheck“ der jungen ARD-Radios
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Sprühanwendungen gegen Eichenprozessionsspinner bewertenExposition von Beschäftigten und unbeteiligten Dritten ermittelt

Dortmund (ots) – Die Raupe des Eichenprozessionsspinners produziert in ihren Brennhaaren ein starkes Nesselgift. Daher müssen die Larven dieses Schmetterlings oft bekämpft werden, wenn sie Eichen in Wohngebieten oder öffentlich zugänglichen Bereichen befallen. Dies kann durch das Versprühen entsprechender Mittel erfolgen. Jedoch standen bislang keine Daten für diese biozide Anwendung zur Verfügung, um Risiken für die Beschäftigten und unbeteiligte Dritte abschätzen zu können. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) schloss diese Lücke. In Feldstudien untersuchte sie, wie stark Beschäftigte oder unbeteiligte Dritte bei Sprühanwendungen den verwendeten Wirkstoffen ausgesetzt sind. Der Bericht „Vergleichende Untersuchung zur Exposition von Arbeitnehmern und Dritten bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mittels Sprühanwendungen“ ist jetzt erschienen. Während unbeteiligte Dritte bei ausreichendem Abstand vergleichsweise gering exponiert sind, sind die Anwender besonders dann stärker belastet, wenn sie das Mittel handgeführt statt mit einer Sprühkanone versprühen. Anhand der Daten wurde ein zuverlässiges Modell entwickelt, das bei der Zulassung von Biozidprodukten eingesetzt wird.

Der Eichenprozessionsspinner befällt Eichen, die sich auch in der Nähe von Wohngebieten und öffentlichen Bereichen wie Parks oder Alleen befinden können. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln seine Raupen Brennhaare, die das starke Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Der Kontakt mit den Brennhaaren führt zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Hautirritationen, Atembeschwerden oder pseudoallergischen Reaktionen. Vor dem dritten Larvenstadium können die Raupen per Sprühanwendung mit Insektiziden bekämpft werden.

Erfolgt die Bekämpfung des Spinners mit Insektiziden zum Schutz des Menschen, greift die europäische Biozidverordnung. Dabei dürfen in der Europäischen Union zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt nur Biozidprodukte verwendet werden, wenn ihre sichere Verwendung geprüft und sie zugelassen wurden. Im Zulassungsverfahren für Biozidprodukte erfolgt deshalb eine Risikobewertung, die auf einer Expositionsabschätzung beruht. Das BAuA-Projekt schloss eine Datenlücke, da Expositionsdaten im Bereich der bioziden Anwendung bislang fehlten. Dazu begleitete die BAuA drei schädlingsbekämpfende Firmen und führte Messungen bei der Ausbringung der Mittel durch. Die Sprühanwendung erfolgte dabei mit handgeführten Motorsprühgeräten oder mit Sprühkanonen. Die Messungen erfassten, wie stark die Beschäftigten dem Wirkstoff über die Haut und die Atemwege ausgesetzt waren. Sie berücksichtigten alle mit den Anwendungen zusammenhängenden Tätigkeiten, die von der Zubereitung der Sprühbrühe über die Anwendung bis hin zur Reinigung der Geräte reichen.

Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Beschäftigten bei der Arbeit mit einem Motorsprühgerät stärker dem Sprühnebel ausgesetzt sind als bei der Arbeit mit einer Sprühkanone, bei der sie sich während der Ausbringung in der Fahrerkabine befinden. Bei beiden Anwendungsverfahren kommen die Anwender jedoch schon während des Ansetzens der Sprühbrühe und dem Befüllen des Tanks mit dem Wirkstoff in Berührung. Unbeteiligte Dritte sind im Vergleich zu Anwendern deutlich niedriger belastet, wenn sie sich in einem Abstand von mehr als fünf Metern zum Sprühnebel befinden.

Durch systematische Auswertung der Messergebnisse wurde eine Datenbasis geschaffen, mit der die Risiken von Beschäftigten und unbeteiligten Dritten bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch Sprühanwendungen bewertet werden können. Dies ist eine wichtige Voraussetzung sowohl für die Zulassung von Biozidprodukten als auch für die Festlegung passgerechter Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und unbeteiligter Dritter.

„Vergleichende Untersuchung zur Exposition von Arbeitnehmern und Dritten bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mittels Sprühanwendungen“; Anja Schäferhenrich, Anja Baumgärtel, Michael Roitzsch, Frank Burgmann, Katrin Ludwig-Fischer, Claudia Großkopf, Thomas Göen, Ralf Hebisch, Urs Schlüter; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2017; 176 Seiten; DOI: 10.21934/baua:bericht2017071. Den Bericht gibt es im PDF-Format im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen. Aufgrund seiner Bedeutung für die Risikobewertung im europäischen Biozidverfahren wurde auch eine englische Fassung veröffentlicht.

Direkter Link: www.baua.de/dok/8719756, englische Fassung www.baua.de/dok/8728690

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz. www.baua.de

Pressekontakt:

Jörg Feldmann
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Gruppe 6.1, Pressearbeit
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel.: 0231 9071-2330
Fax: 0231 9071-2299
E-Mail: presse@baua.bund.de
www.baua.de

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GEWOS-Studie: Massiver Anstieg spekulativer Grundstücksgeschäfte

Hamburg (ots)

   - Umsatz mit Bauerwartungsland und Rohbauland seit dem Jahr 2010 
     um 133 % gestiegen, Preissteigerung um 61 %, Kauffälle +49 %
   - Keine Entlastung am Grundstücksmarkt durch 
     Erbbaurechtsbestellungen, bundesweit nur 2.100 Neuverträge in 
     2016 

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland rund 11.600 Kaufverträge für Bauerwartungsland und Rohbauland geschlossen, der mit diesen Verkäufen verbundene Geldumsatz belief sich auf knapp 2,5 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl der registrierten Kauffälle um 20 %, der Geldumsatz stieg um rund 51 %. Im Vergleich mit dem Jahr 2010 ist die Zahl der Transaktionen um 49 % gestiegen, der Geldumsatz hat sich mehr als verdoppelt (+133 %). Dies geht aus der aktuellen GEWOS-Immobilienmarktanalyse IMA® hervor, die als einzige flächendeckende Studie zum deutschen Immobilienmarkt auf der Erfassung der tatsächlichen Verkäufe beruht.

„Bauland ist ein knappes Gut, insbesondere in den Städten und deren Umland. Bedingt durch das geringe Angebot baureifer Grundstücke und die insgesamt hohe Wohnungsnachfrage ist auch das Transaktionsgeschehen im Bereich Bauerwartungsland und Rohbauland in den vergangenen Jahren stark gestiegen“, erklärt Sebastian Wunsch, bei GEWOS für die IMA® verantwortlich. „Die massiven Umsatzzuwächse sind maßgeblich auf Preissteigerungen zurückzuführen“, so Wunsch weiter. Seit dem Jahr 2010 sind die Preise für Bauerwartungsland und Rohbauland bundesweit um 61 % gestiegen, allein in 2016 war ein Anstieg um 43 % zu verzeichnen. Dagegen verteuerte sich baureifes Wohnbauland seit 2010 lediglich um 26 %. In 2016 lag der Quadratmeterpreis für Bauerwartungsland und Rohbauland im bundesweiten Durchschnitt bei rund 34 Euro – dies entspricht knapp 22 % des Preises für baureife Grundstücke.

Speziell der Kauf eines als Bauerwartungsland deklarierten Grundstücks ist ein hoch spekulatives Geschäft. „Vielfach werden Preise gezahlt, die sich nur rechtfertigen lassen, wenn die jeweiligen Flächen auch tatsächlich die Baureife erlangen“, sagt Wunsch. Wenngleich der Begriff Bauerwartungsland eine Fläche beschreibt, die eine bauliche Nutzung mit hinreichender Sicherheit erwarten lässt: „Eine Garantie, dass man ein Grundstück erwirbt, welches später tatsächlich einmal bebaubar wird, hat man als Käufer nicht.“

Keine Entlastung am Grundstücksmarkt durch Erbbaurechtsbestellungen

Eine wenig beachtete Alternative zu dem Kauf eines Baugrundstücks bietet das Erbbaurecht. Nach einer Hochrechnung von GEWOS auf Basis der IMA®-Daten wurden im Jahr 2016 bundesweit rund 2.100 neue Erbbaurechte vergeben, die hiermit verbundene Grundstücksfläche lag bei rund 251 ha. Gemessen an den in Deutschland kaufvertraglich übertragenen Wohnbaugrundstücken kommt Erbbaurechtsbestellungen damit eine vergleichsweise geringe Bedeutung zu. Die Zahl der in 2016 neu vergebenen Erbbaurechte entspricht nur rund 2 % der im vergangenen Jahr registrierten Kauffälle von baureifem Wohnbauland.

Bei dem Erbbaurecht handelt es sich um ein grundstücksgleiches Recht. Ein Erbbaurechtsnehmer erhält das Recht ein Grundstück für die Vertragsdauer von maximal 99 Jahren zu nutzen und auf diesem ein Gebäude – beispielsweise ein Eigenheim – zu errichten. Der Erbbaurechtsgeber bleibt Eigentümer des Grundstücks, für die Belastung seines Grundstücks mit dem Erbbaurecht erhält er vom Erbbaurechtsnehmer einen jährlich zu entrichtenden Erbbauzins, der zwischen 2 und 5 % des Bodenwertes betragen kann.

Für den Erbbaurechtsnehmer ergibt sich vor allem anfänglich ein Liquiditätsvorteil: Er muss lediglich die Immobilie finanzieren, nicht aber den Grund und Boden auf dem diese errichtet wird. Speziell Schwellenhaushalten kann so die Bildung von Wohneigentum erleichtert werden. Auch für den Erbbaurechtsgeber – mehrheitlich Kommunen, teilweise auch Kirchen oder Stiftungen – können sich gegenüber der einmaligen Veräußerung Vorteile bieten. „Mit dem Erbbaurecht bietet sich Städten und Gemeinden ein wohnungspolitisches Instrument, das viel zu selten zur Anwendung kommt“, kommentiert Wunsch. „Einerseits kann mit der Vergabe von Erbbaurechten aktiv der Preisdynamik am Grundstücksmarkt entgegenwirkt werden. Andererseits lässt sich die Vergabe von Erbbaurechten mit Auflagen verknüpfen – beispielsweise städtebaulicher Art oder in Form von Belegungs- oder Mietpreisbindungen. So können Kommunen ihre wohnungspolitischen Ziele verfolgen und gleichzeitig dauerhafte Einnahmen generieren, die ihren Haushalt entlasten.“

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter: http://www.gewos.de/

Pressekontakt:

Sebastian Wunsch
GEWOS GmbH
Telefon: 040 69712-219
E-Mail: sebastian.wunsch@gewos.de

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Geschäftsideen Mantelkauf – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Gieshof-Zelliner Loose

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