Axel Hütte/Night and DayAb 23. September im Museum KunstpalastDie große Fotoschau vereint 70 großformatige Nacht- und Tagbilder von allen Kontinenten aus mehr als zwanzig Jahren

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 in Axel Hütte/Night and DayAb 23. September im Museum KunstpalastDie große Fotoschau vereint 70 großformatige Nacht- und Tagbilder von allen Kontinenten aus mehr als zwanzig Jahren
Axel HüttenRio Negro-2, Brasil, 1998nC-Print, 187 x 237 cmn© Axel Hütte / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/119000 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: \“obs/Museum Kunstpalast/Axel Hütte\“n

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Düsseldorf (ots)

AXEL HÜTTE. Night and Dayn23.9.2017-14.1.2018 
Kurator: Ralph Goertz / Konzept und Idee: Axel Hütte, Katlen Hewel 
Sponsor: NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft 

In einer 70 Werke umfassenden Ausstellung zum künstlerischen Schaffen von Axel Hütte (*1951) zeigt das Museum Kunstpalast zum Teil neue und erstmals öffentlich präsentierte Tag- und Nachtbilder des Fotografen aus mehr als zwanzig Jahren. Das Spektrum der von Ralph Goertz gemeinsam mit dem Künstler kuratierten Ausstellung reicht vom Furkablick aus dem Jahr 1994 bis hin zu einem erst Anfang 2017 in der Antarktis entstandenen Werkzyklus. Neben den großformatigen Fotoarbeiten sind zum ersten Mal auch zwei der seltenen Videoarbeiten des Künstlers zu sehen: Attonitus (2014) und Detroit (2017).

Axel Hütte, der seit langem als ein Meister der zeitgenössischen Landschaftsfotografie gilt, ist wie Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff und Candida Höfer aus der berühmten Klasse von Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie hervorgegangen. Gemeinsam mit ihnen zählt er zu den bedeutenden, international anerkannten Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule.

\“Ich freue mich sehr, dass wir im Museum Kunstpalast einmal mehr das Werk eines Fotokünstlers aus dem Umkreis von Bernd und Hilla Becher zeigen. Vorausgegangen waren hier bereits Übersichtsausstellungen von Andreas Gursky (2012) und Candida Höfer (2013) sowie Jörg Sasse (2007). Schon 2002 hatte unser Haus in einer umfassenden zweiteiligen Gruppenausstellung einen Überblick zur damaligen zeitgenössischen Fotografie aus Düsseldorf geboten. Mit Axel Hütte widmen wir uns nun wiederum einem Protagonisten der ersten Becher-Klasse, einem herausragenden Künstler, dem zusätzlich der heimliche Ehrentitel eines \“artist\’s artist\“ innerhalb der sogenannten Düsseldorfer Fotoschule zusteht.\“ (Beat Wismer, Generaldirektor Museum Kunstpalast, bis 30.9.2017)

Reisen und Schauen, Welt-Erfahrung und Natur-Wahrnehmung sind für die künstlerische Arbeit von Axel Hütte von wesentlicher Bedeutung. Für seine Aufnahmen bereist der in Düsseldorf und Berlin lebende Fotograf alle Kontinente der Welt. In faszinierenden Foto-arbeiten aus Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Australien, Asien und der Antarktis reflektiert er nicht nur die Phänomene des Sehens, sondern auch die Bedeutung der Wahrnehmung von Bild und Bildlichkeit, von Abbild und Realität.

Für seine Aufnahmen bevorzugt Axel Hütte die Plattenkamera; sie erlaubt keine Schnappschüsse, erfordert stattdessen bei der künstlerischen und technischen Umsetzung seiner Bilder meist große Geduld. So spricht der Kurator der Ausstellung, Ralph Goertz, im Katalog über Belichtungszeiten \“von bis zu 40 Minuten\“: Gerade \“indem Axel Hütte bei seinen Aufnahmen mit einer technisch hergestellten Schärfenebene arbeitet, erreicht er in seinen Urwaldbildern, aber auch seinen sinnlich zarten Bildern des Rheingau-Zyklus, die radikalste Form der Präsentation von Natur. Sein Blick richtet sich auf die Erscheinung einer Realität und nicht auf das Faktische der Realität, wodurch seine Landschaften und Nachtbilder als geistige wie visuelle Räume gelesen und empfunden werden können.\“

Axel Hütte richtet seinen Blick immer wieder auf faszinierende Momente, die die Natur liefert. Er visualisiert in seinen Landschaftsaufnahmen sowohl Distanz als auch Nähe zur Natur und schafft mit kluger Blickregie, z. B. unter Ausnutzung gegebener Licht- oder Wetterphänomene wie Nebel, ähnlich dem malerischen Sfumato, beeindruckende Bild- und Farbräume. Den Betrachter überraschen Hüttes Fotografien, wie Furkablick, durch einen subtilen Bildaufbau, der die Aufnahmen jenseits des Dokumentarischen einordnen lässt und mit den Seh-Erwartungen des Betrachters spielt.

Wasserspiegelungen, die durch aufziehende Wolken oder Dunst gebotene Unschärfe des Lichts, das Dunkel der Nacht, aber auch das Gliederwerk von Brückenbauten werden für Hütte zu Kompositionselementen für die Schaffung gleichsam perspektivisch ungewöhnlicher wie atmosphärisch dichter Landschafts- und Architekturbilder. Mit Werken wie z. B. Moonlight, Canada, 2010 oder Rheingau/Nebel-2, Deutschland, 2009, die Bezüge zu Landschaftsmalerei der Romantik aufweisen, transferiert Hütte eine Landschaftstimmung, in der das Schauen zum Teilhaben wird. Mit Hüttes eigenen Worten vermitteln seine Fotografien \“eine andere Art des Daseins, eine des Schauens, ein in der Landschaft sein\“.

Ob Fotografien aus der afrikanischen Wüste, dem Dschungel Südamerikas, dem antarktischen Eismeer oder die Nachtaufnahmen illuminierter amerikanischer bzw. asiatischer Megacities – Hüttes Aufnahmen sind stets geprägt von einer unendlichen Stille und überwältigenden Einsamkeit. Seine Fotografien zeigen sich als Momente seines Innehaltens; es sind ausgewählte Augenblicke, an denen er teilhaben lässt und mit denen er den Betrachter einlädt, genauer hinzuschauen.

Die parallel zur Ausstellung im Museum Kunstpalast im Joseph Albers Museum Quadrat, Bottrop, (24.9.2017 – 7.1.2018) gezeigte Präsentation zum Frühwerk von Axel Hütte erweitert den Blick auf die Anfänge der künstlerischen Arbeit des Düsseldorfer Fotografen.

Beide Präsentationen zusammen konstituieren de facto eine Retrospektive, wie es sie in dieser Form von Axel Hütte noch nicht gegeben hat. Besonders erfreulich dabei ist, dass sich zwei führende Museen unseres Landes zusammengefunden haben, um – jedes mit eigenen Schwerpunkten, aber doch zusammenhängend den Künstler zu präsentieren. Wir haben diese Ausstellungen gern ermöglicht, denn der Schwerpunkt unserer Förderung im Bereich der bildenden Kunst bezieht sich auf die Lehrer und Schüler der Düsseldorfer Kunstakademie. (Dr. Thomas A. Lange, Vorsitzender des Vorstandes, NATIONAL-BANK Aktiengesellschaft)

Stiftung Museum KunstpalastnKulturzentrum EhrenhofnEhrenhof 4-5n40479 Düsseldorfnwww.smkp.de 
ÖffnungszeitennDi -So 11-18 Uhr; Do 11-21 h, Mo geschlossen, An allen Feiertagen ngeöffnet von 11-18 Uhr, 
Eintrittspreise pro Person:n12 EUR, ermäßigt 9,50 EUR (inkl. Sammlung)nKinder bis 6 Jahre frei,nKinder von 7-17 Jahre: 1 EURnGruppen ab 10 Personen zahlen den ermäßigten Preis. 
Vorteilsticket nTicketpreis: 9 EUR, bis zum 22. September 2017 buchbar unter nwww.smkp.de/shop. Einlösbar bis zum 15. Oktober 2017. Solange der nVorrat reicht. 
BegleitheftenFür Erwachsene und Kinder gibt es kostenlose Begleithefte. 
KatalognIm Verlag der Buchhandlung Walter König erscheint ein umfangreicher nillustrierter Katalog in deutscher und englischer Sprache. ca. 168 nSeiten. Preis: Museumausgabe: 39,90 EUR / Buchhandelsausgabe: 49,90 nEUR Im Museumsshop und unter smkp.de/shop zu erwerben. 
EditionnEs erscheint eine signierte Edition (35 x 45 cm, Auflage: 100/25 na.p.), Motiv \"Ingelheim, Germany, 2009\". Im Museumsshop und unter nsmkp.de/shop zu erwerben. Preis: 850 EUR (mit Passepartout), 980 EUR n(gerahmt) 
Social MedianDas Museum Kunstpalast kommuniziert die Ausstellung in den sozialen nMedien mit den Hashtags #AxelHuette und #Kunstpalast 

Die Stiftung Museum Kunstpalast ist eine Public-Private-Partnership zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und E.ON.

Pressekontakt:

Marina Schuster – Leiterin Kommunikation / Pressesprecherin,
nT +49 (0)211-566 42-500
nMarina.Schuster@smkp.de
nChristina Bolius – Mitarbeiterin Kommunikation / Neue Medien,
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nVerena Crolla – Mitarbeiterin Kommunikation / PR,
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